Uhrheberrecht

Welcher Künstler kann und konnte von seinem Werk bisher leben? Wann hat ein Künstler genug Geld mit seinem Werk verdient, so dass es reproduziert werden darf. Wie lange ist das Werk werkimmanent also schützenswert und wann ist es etwas neues eine neue Kunstform. Ich erinnere nur an Everything is a Remix . Ein Freund sagt auch immer Designer und Illustratoren klauen nur von ihren Arbeitskollegen. Jeder macht doch nur aus dem Vorhandenen, in dem er es neu zusammensetzt etwas neues. Nutzt ein Künstler nicht auch die Copien zur Verbreitung seiner Kunst? Frei nach dem Motto, solange ich noch unbekannt bin verschenke ich mein geistiges Eigentum und wenn mich so und so viele Leute gepuscht haben will ich dafür Geld. Uns allen würde bestimmt eine Handvoll von Programmen einfallen, die früher für lau waren und heute Kohle kosten.


Ich bin klarer befürwörter des Urheberrechts, aber dann in einem bestimmten Rahmen. PC - Spiele die älter als 10 oder 15 Jahre sind sollte für lau sein, einfach weil man sowieso schon recht hohen Aufwand betreiben muss um sie überhaupt noch spielen  zu können. Hier stellt sich die Verfallsfrage von Medien! Es ist kostenlose Werbung für die Producer.

Filme sollten auch ein Verfallsdatum haben, was ist mit den ganzen Schwarzweis- und  Stummfilmen? Warum können die nicht legal öffentlich zugänglich sein. Warum? Weil man ja nochmal irgendwann bei einem Hype, ganz eventuell, Geld damit verdienen könnte. Die Filme haben längst ihren Euro eingespielt. Genauso bei neuer Filmen, wenn die das dreifache ihrer Produktionskosten eingespielt haben, dann werden die reichen Leute nur noch reicher. Hier stell sich die Frage nach einer Gewinnobergrenze!

Wenn man einen Künstler fragt, warum er Kunst erzeugt, dann bekommt man bestimmt nicht als Antwort, damit ich damit Geld verdiene. Die mache das alle  aus innerer Überzeugung.


Herr Kehlmann verdient lustig seine Kröten, weil er jetzt auch an der Schule gelesen wird. Herr Kehlmann darf es aber noch nicht als Reclame Ausgabe geben, weil das Werk noch nicht alt genug ist. Warum wird Herr Kehlmann dann schon in der Schule gelesen, weil wahrscheinlich irgendjemand, staatlicher Seits, daran mit verdient. Sonst wäre das wahrscheinlich nicht entschieden wurden. Warum kann Herr Kehlmann, die Vermessung  der Welt nicht als Reclameausgabe raushauen. Für das Werk hat er auf jedenfall seinen Schreiberlohn schon drin. Aber nein, er ist menschlich, er ist habgierig. Herr Kehlmann müsste bestimmt nicht mehr Arbeit gehen. Herr Kehlmann hat einen festen Job, er ist Prof.. Herr Kehlmann geht nicht als Vorbild gegen den Kapitalismus vor.Herr Kehlmann brauch mehr Geld! ?

Die Künstler fordern Rechte ein, Urheberrechte. Die Künstler sollten mal einen Vorschlag machen, wann sie bereit sind von ihren Rechten zurückzutreten! Also auch mal einen Schritt auf die Mensch zu, weg von der Habgier. Kehlmann und viele andere haben folgende Petition veröffentlich. Ich bin mir nicht sicher, dass wenn ich sie kopieren, ob ich dann schon gegen das Urheberrecht verstoße. 


Wie ist das mit Texten von Leuten die schon lange Tod sind, kann man die nicht wenigstens bei googlebooks veröffentlichen. Nein, auch damit müssen die Verlage weiter Geld verdienen, egal ob sie es veröffentlicher oder es in Vergessenheit gerät! Meins, Meins, Meins. Ein Beispiel: Die großen lateinischen oder grieschichen Schriftsteller  sind vor dem 19. Jahrhundert mal in Deutsch veröffentlicht wurden. Das geistige Eigentum besteht darin, dass jemand, das geistige Eigentum von Horaz in seine Muttersprache, die wiederum geistiges Eigentum des jeweiligen Volkes ist, übersetzt hat. Dieser Übersetzer hat seinen Euro damit verdient. Wahrscheinlich sogar mehr schlecht als Recht. Der Verlag hat auch seinen Euro damit Verdient. Den Verlag gibt es nicht mehr, aber es gibt jemanden der diesen Verlag gekauft hat, jemanden der wiederum den Verlag gekauft hat, der den veröffentlicher Verlag gekauft hat, usw. und sofort. Und wenn sie nicht gestorben, bzw. verkammelt sind, liegen die Rechte heute noch in einem Verlag rum. Sobald sich ein Google-Mitarbeiter an die Arbeit gemacht hat, um herauszufinden wer nun die Urheberrechte hat, schreit der Verlag hier. Dabei sind diese Urheberrechte nur Insolvenz- oder Erbmasse und der Verlag denkt: Meins, Meins, Meins. Man braucht eine Grenze für Urheberrechte und da sollten die Künstler mal einen Vorschlag machen, der frei ist von Meins, Meins, Meins.  So Herr Kehlmann, machen sie doch mal nen Vorschlag, außerhalb von habgier.

Mfg Ossi

11.5.12 06:15

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen