Buchkritik: "Die Erfindung des Verderbens" Jules Vernes

Autor:

Jules Vernes ist wohl einer der bekanntesten, wenn nicht sogar der bekannteste französischen Schriftsteller. Er studierte Jura, um die Anwaltspraxis von seinem Vater zu übernehmen. Jules lebte von 1828 bis 1905, in Paris und seiner Umgebung. Er schrieb Weltbestseller wie "20.000 Meilen unter dem Meer" oder in "80 Tagen um die Welt", um nur die aller bekanntesten Werke zu nennen. Er ist sozusagen geboren um zu schreiben, wenn man sich seine fast 100 Titel als Argument nimmt. Der Autor gilt als einer der Erfinder des Science-Fiction-Romans.


Buch:

Das Buch gliedert sich mehr oder minder in drei Teile. Der erste Teil leidet in die Geschichte ein und erklärte uns das es um einen französichen verrücktgeworden Wissenschaftler geht, der in Amerika in einer situierten Psychatrie wohnt. Er wird dort von einem anderen französischen Wissenschaftler, der sich als Pfleger ausgibt, behütet. Eines Tages besucht der reiche und berühmte Baron Gardigal das Senatorium und raubt den Verrückten und seinen Pfleger, weil der Verrückte eine unglaubliche Bombe entwickelt hat: "Die Maschine des Verderbens". Im zweiten Teil des Buches befinden sich alle Hauptcharaktäre auf einer Insel vor den Bahamas und der Wissenschaftler geht nun seiner Arbeit nach die Maschine des Verderbens zu entwickeln. Der Zweite Teil des Werkes ist in ich perspektive als Tagebucheintrag aus sicht des Pflegers geschrieben, während der erste Teil in auktorialer Sicht geschrieben ist. Der Pfleger befindet sich im Konflikt, einerseits will er fliehen, andererseits muss er verhindern das der verrückte Wissenschaftler der nun wieder zur Besinnung kommt, den Bau der Waffe fertig stellt. Im dritten Teil erzählt ein Navi-Officier, wie die Insel angegriffen wird und ob die Welt von der schrecklichen Erfindung bewahrt wird oder nicht.

Das Buch ist einfach und flüssig geschrieben. Die drei Hauptcharaktäre haben keinerlei individuelle Züge. Jules Vernes benutzt die Protagonisten nur um die Geschichte voranzubringen. Die Geschichte ist zwar spannend, weil es doch immer kleine Ereignisse gibt, die die Geschichte spannend halten. Das Hauptthema der Story ist, welche Moral die Wissenschaft hat und was mit ihr passiert, wenn sie in die falschen Hände gerät. Aber sonst passiert eigentlich nichts wirklich überraschendes.

Da ich außer den Beiden obengenannten, kein anderes Buch von Jules Vernes kenne, kann ich nur sagen, natürlich gibt es ein Unterseeboot, weil die Insel das natürlich so anbietet. Aber aufgrund dessen das der Leser nicht die Chance hat sich mit einer der Figuren zu identifizieren, reist einen das Buch nicht mit. Jules Vernes schreibt aber auch wegen der Thematik so pragmatisch. Alles in allem ist man vielleicht auch einach schon zu abgespeisst, was Wissenschaftler, Bombe und untergehen der Erdegeschichte angeht.

 Mfg Ossi

22.5.10 07:29

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


DeRe (22.5.10 22:51)
Habe ich es berlesen ? wie heisst den das Buch um welches es sich handelt?


Ossi (23.5.10 17:59)
Du hast vollkommen recht es steht nit da, aber es stand mal im Titel des Artikels, sagt zu mindestens mein Autofillin.
Titel des Buches: Die Erfindung des Verderbens.

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