Buchkritik

Autor: Yann Martel ist ein studierter irgendwas, der sein Geld mit möchte gern Philosophiebüchern verdient.

Buch: „Schiffbruch mit Tiger“ ist eine nervenaufreibende Sache.

„Die Zeit ist eine Illusion die uns nur atemlos macht“, (im Kleinformat auf Seite 223). Dieser doch fast schon philosophische Ausdruck, regt einen doch ein bisschen zum Nachdenken an. Aber das ist auch alles. Wer diesen Satz gelesen hat, hat das Buch gelesen. Ich glaube, dass es gleichzeitig auch die Entschuldigung des Autors ist, dass man seine wertvolle Lesezeit verschwendet hat. Aber man muss ja irgendwie sein Lebensunterhalt verdienen. Das Buch ist nicht überragende geschrieben. Das Storyboard ist merkwürdig bis ganz schlecht. Der Versuch, die Geschichte aus seinem nicht Geniehaften Sein, wie es zum Beispiel Schiller oder so besaß, sich entwickeln zu lassen, ist völlig fehlgeschlagen. Es ist mehr so eine Aneinanderreihung von Idee, die ihm immer mal wieder eingefallen sind. Man merkt regelrecht den Krampf, mit dem der Autor versucht dieses Buch zu schreiben.

Kapitel 1 … langweilig. Kapitel 2 … mittelmäßig langweilig zwei absurd spannende Szenen. Kapitel drei … Mein Gott war das langweilig. Langeweile in 100 Kapiteln dosiert.

Also die Story ist kurz erzählt. Im ersten Teil beschreibt der Autor aus der Ich-Perspektive das Leben eines kleinen Jungens in Indien. Der Vater hat einen Zoo und der zieht jetzt nach Kanada um.

In zweiten Teil kommt es zu einer Titanik-Szene und der Junge ist nun ganz allein auf einem Rettungsboot mit verschiedenen Tieren. Die zerfleischen sich alle gegenseitig und oh Wunder der Königstiger hat überlebt. Nun richtet er den Tiger ab und beschafft sich Nahrung. Wer Interesse hat wie man eine Schildkröte ausweitet, der erfährt es hier. Der Autor hat sich natürlich überlegt, dass der Junge Vegetarier ist, um es interessanter zu machen und noch mehr Seiten zu füllen. Da muss der 16 jährige erstmal mit sich selbst diskutieren. Langweilig. Der Junge strandet in Mexiko und ich dachte, das Buch wäre zu Ende. Aber nix, das Buch musste wohl eine gewisse Seitenanzahl, weil der Autor pro Seite bezahlt wird. So langsam bekam ich es mit der Angst zu tun. Der Autor sollte noch mehr Langeweile parat haben.

Im letzten Teil liegt der Junge im Krankenhaus und wird von einer japanischen Schiffsuntersuchungskommission besucht. Diese werden allerdings nur eingeführt, um die Geschichte ab absurdum zu führen und eine andere Geschichte zu erzählen, welche auch ab absurdum geführt wird.

Dies Buch ist frei gegeben ab 12 und ist auch maximal bis zum 16 Lebensalter lesbar. Wer abends nicht einschlafen kann hat hier ein natürliches Schlafmittel gefunden.

Mfg Ossi

12.11.09 07:04

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