Buchkritik:

Autor:

Derselbe Sebastian Haffner wie beim ersten Mal, nur ein bisschen älter. Ein Journalist mit einem historischen Interesse.

Buch: Anmerkung zu Hitler von Sebastian Haffner

Sebastian Haffner schreibt mit Liebe zu Detail. Der Journalist bewältigt, bevor er dieses Buch verfasste, die gesamte historische Literatur. Der Autor fasst auf 200 Seiten  den damals gegenwärtigen historischen Stand, zusammen. Zudem bewertet dieses wunderbare Buch das politische Leben Hitlers, auf eine konsequente Weise, ohne Angst vor unangenehmen Wahrheiten zu haben. Haffner bewertet Hitler positive, wo es seine Handlungen verdient haben, weil sie als solches eine großartige Leistung waren. Haffner prüft genau und setzt hohe, als auch neue Maßstäbe für eine historische Betrachtungsweise Hitlers.

Haffner gliedert das Buch in sieben Kapitel (Leben, Leistung, Erfolg, Irrtümer, Fehler Verbrechen, Verrat). Der Autor skizziert im ersten Kapitel im Wesentlichen das Leben bis zum Januar 1933. Zudem versucht er herauszukristallisieren, aus welchen Gründen Hitler später bestimmte Entschlüsse gefasst hat. Im zweiten Kapitel bezieht er sich sowohl auf innenpolitische, als auch auf außerpolitischen Leistungen. Hier wirft Sebastian Haffner die Fragestellung auf, wie die Welt wohl über Hitler denken würde, wenn er 1938 gestorben wäre. Im nächsten Kapitel beschäftigt Haffner sich mit Hitlers Erfolgen. Die Erfolge sind eng verbunden mit den Leistungen Hitlers. Haffner greift hier nur noch zusätzliche Punkte auf, die er vorher nicht bewertet hat. Im vierten Kapitel geht es um Hitlers Antisemitismus. In dem Kapitel „Fehler“ setzt sich der Autor, mit Hitlers kriegerischem Können auseinander. Auch hier betrachtet Haffner beide Seiten der Medaille. Im vorletzten Kapitel geht es um Hitler´s Morde. Hier geht es nicht nur um die Juden, sondern auch um die Polen und um die, die am meisten Verluste hatten die Russen. Im letzten Kapitel „Verrat“, setzt Haffner sich mit den Gründen für die Strafe des deutschen Volkes, aus Hitlers Perspektive auseinander. Warum Hitler als letztes das deutsche Volk vernichten wollte, wird von Haffner kurz und prägnant beantwortet.

Dieses Buch kann sich mit Sicherheit nicht mit dem epochal Werk von Fest messen, aber Haffner präzesiert und Fest begründet fundamentiert. Anders gesagt, wer einen bewertet Überblick zu Hitler haben möchte sollte Haffner lesen, wer sich sehr Ausführlich mit Hitler beschäftigen möchte sollte Joachim Fest lesen.

 

Viel Spaß beim lesen Ossi

4.11.09 06:26

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