Alles in der Kriese

Überall wird einem erzählt, dass das Klima in der Kriese ist. Aber wenn ich abends durch die Stadt fahre leuchtet alles. Die Supermärkte sind beleuchtet, die Bushaltestellen leuchten und die Geschäftshäuser leuchten. In diesen Häusern laufen Computernetzwerke rund um die Uhr. Tankstellen leuchten, egal ob sie auf oder zu haben. Alles leuchtet. Es werden Millionen von Kilowattstunden verbraucht, nur um den Namen einer Firma auch im Dunkel erkennen zu können. Ist es für uns also wichtig, dass wir auch im Dunkeln den Namen einer Firma lesen können. Das wir auch im Dunkeln sehen, was in den Schaufenstern liegt. Ist es wichtig, dass wir die Werbung von Werbtafeln auch im Dunkeln lesen können.

Möchte der Konsument wirklich rundum die Uhr, über das Produkt oder über den Standpunkt der Firma nach Ladenschluß informiert werden? Ist nun das Produkt, oder die Natur wichtiger?

Es ist noch nicht allzu lange her, da gab es noch keine leuchtende Werbebushaltestellen und auch auf Led-Anzeigetafeln konnte man verzichten. Die Menschheit war in der Lage Busfahrpläne zu lesen, dass war noch eine Welt. Der Mensch macht sich immer mehr von der Elektrizität  abhängig.

Abpropo Produkte:

Momentan geht es um die Rettung von Opel: Da opel als Kriegsgut an GM übergang ist und die nun in Detroit mächtig zu kämpfen haben, wollte ich euch mal über den Konzern GM aufklären. Was gehört denen folgende Automarken:

Buick, Holden Saab, Opel, Vauxhall, Hummer, Daewoo, Saturn, Cadillac, Pontiac, GMC, Corvette, Chevrolette

Hinzu kommen noch Tochterunternehmen:

GMAC Financiel Service, GM OnStar: Telematiksysteme, GM Electro-Motive Division, Hughes Electronics Anbieter von Satelittenservice.

Sicher hängen an diesen Firmen eine Menge von Arbeitsstellen, aber es kann nicht sein, dass diese Firmen seit mittlerweile Jahrzehnten Rotezahlen schreiben im Millionen oder Milliarden bereich und einfach weiterwirtschaften. Die Elektroautos stehen seit Jahren vor der Tür und vielleicht ist es jetzt an der Zeit das die alten Titanen untergehen. So ist Platz für neues und diese Jobs werden irgenwo anderst hinverlagert. Die Firmen haben sich seit Jahren gegen alles gewehrt, nun ist schluss.

Man denke nur an die schöne Deutsche Baufirma, die der alte Gerhard retten wollte. Man bläßt die Blasse weiter auf, platzen tut sie früher oder später sowieso und wahrscheinlich dann um so heftiger. Der Kapitalismus steht nicht mehr sonder sitzt im Rohlstuhl der vom Staat subventioniert wird.

In diesem Sinne:

Schöne Woche Ossi

 

24.2.09 12:46

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